Lokalzeitung damals

 und Boulevard-journalismus heute?

 

 

TriffAltdorf ǀ Ein Gespräch über Leidenschaft und das «Klagelied»  

 

 

 

             Anian Heierli, Inlandreporter beim «Blick», unterwegs in Linthal.

 

Nebenamtlich und alleine machte er anfangs der 1960er-Jahre das «Urner Wochenblatt». Vieles war handgeschrieben. Und heute? Kurt Zurfluh trifft beim Sonntagsgespräch vom 26. Januar auf Anian Heierli, der heute für den «Blick» schreibt.

2011 erhielt Kurt Zurfluh als Krönung seiner Arbeit im Kanton Uri den «Goldenen Uristier». Er erachtete diesen Preis als eine öffentliche Anerkennung für das, was er als Lehrer, als Redaktor und Chefredaktor, als freier Journalist für Presse, Radio und Fernsehen, als Kolumnist und Autor, was er für die Kulturpflege und Kulturförderung geleistet hat. Der «Urner Reise(ver)führer» und «Steinige Pfade» sind zwei seiner bedeutendste Buchpublikationen. Sein Hörspiel «D Läüwi chunnt» wurde dreimal am Radio gesendet.

 

Begonnen hat sein publizistisches Schaffen 1961, als er zum nebenamtlichen Redaktor des «Urner Wochenblatt» gewählt wurde, ohne Büro, ohne Computer, ohne Kamera. Es gab Schreibpapier. Kurt Zurfluh war Primarlehrer und Redaktor. 1963 erhielt er den Vertrag als hauptamtlicher Redaktor. Um den Lohn etwas aufzubessern, unterrichtete er mittwochs an der Gewerbeschule Uri. 1967 veröffentlichte er im «Urner Wochenblatt» das «Klagelied des vielgeplagten Redaktors». 1975 hörte er als UW-Redaktor auf und kehrte 1978 als erster UW-Chefredaktor zurück.

 

UW und «Blick»

Anian Heierli arbeitet seit vier Jahren als Inlandreporter beim «Blick». Er ist primär für News aus der Zentralschweiz zuständig. Sein Einsatzgebiet weitet sich je nach Bedarf aber auf die ganze Deutschschweiz aus. Zu seinen Schwerpunktthemen gehören die Gerichtsberichterstattung, Verbrechen, Unfälle und vertiefte Recherchen zu aktuellen gesellschaftlichen Themen. Dazu gehören auch politische und wirtschaftliche Themen wie etwa jährlich das World Economic Forum (WEF) in Davos. Seine Artikel erscheinen in der Tageszeitung «Blick». Bei Bedarf schreibt Heierli auch für «blick.ch» und den «Sonntagsblick».

 

Heierli schloss 2007 die Matura an der Kantonsschule in Chur ab. 2012 beendete er sein Studium in Medienwissenschaft und Soziologie an der Universität Basel. Anschliessend folgte ein Volontariat als Tagesjournalist bei der «Zürichsee Zeitung» in Rapperswil. Danach arbeitete er während dreieinhalb Jahre als Redaktor bei der «Neuen Urner Zeitung» in der Redaktion in Altdorf und wechselte anschliessend zum «Blick». Privat lebt Anian Heierli zusammen mit seiner Partnerin in Schattdorf. Neben dem Beruf gilt seine Leidenschaft dem Rennradfahren und Mountainbiken.

 

Öffentlich

Journalismus mit Kurt Zurfluh und Anian Heierli, damals und heute, der eine 88-, der andere 33-jährig, Lokalzeitung und Boule -  vardjournalismus, Redaktionsstube und Newsroom, Familie und   Öffentlichkeit, Kritik und Hektik, Digitalisierung und Leseverhalten,                     Kurt Zurfluh, UW-Chefredaktor und eine Urner Kulturpersönlichkeit

das gehört am 26. Januar zum Sonntagsgespräch von TriffAltdorf, moderiert von Erich Herger. Die Veranstaltung beginnt um 17.00 Uhr und dauert rund eine Stunde. Wer kommt, vernimmt wieder Interessantes und Spannendes. Das Sonntagsgespräch in den Räumen an der Dätwylerstrasse 15 in Altdorf ist öffentlich. TriffAltdorf lädt alle Interessierten jeglichen Alters herzlich ein. (e)

 

Sonntagsgespräch, 26. Januar 2020, 17.00 Uhr im TriffAltdorf an der Dätwylerstrasse 15


 

Neu

 

Zeither   D Wält und Üri. Geschter und hit

 

Die Sonntagsgespräche von TriffAltdorf liefern Zeitgeschichte, eben «D Wält und Üri. Geschter und hit». Band III erinnert an die Themen vom Herbst 2018 und Frühling 2019, an vergangene Tage in Uri, und verbindet Urner Lebensgeschichten, von Generation zu Generation.
Der dritte Band beinhaltet den Einzug der Familie Leuzinger mit ihrem Kino in Altdorf, vorerst noch mit einem Wanderkino, Erinnerungen an die Mühen und Sorgen einer Urner Bergbauernfamilie während des Ersten Weltkrieges, den Altdorfer Samichlausen-Brauch, das Auftauchen des Originals von «Zogä am Bogä», den Jahrhundertfund für die Urner Volksmusik, einen Einblick in die faszinierende Welt der Kristalle und das Thema «Übernamen» nach einen Streifzug durch Uri. Es sind Texte von Walter Bär, Erich Herger und Peter Indergand-Helfenstein. Die Lektüre lässt Erinnerungen aufleben, zeigt uns aber auch den Wandel der Zeit auf.

Verkauf:

1 Buch         Fr.   19.00

2 Bücher      Fr.   30.00

3 Bücher      Fr.   40.00

 

Verkaufsstellen:

- Gemeindehaus, Sekretariat TriffAltdorf, Tellsgasse 25, 6460 Altdorf

- Bei den Sonntagsgesprächen im TriffAltdorf an der Dätwylerstrasse 15, 6460 Altdorf

- Gisler 1843 AG, Gitschenstrasse 9, 6460 Altdorf

 

 

 


Mittagstreff

 

Vor ein paar Jahren hatte die Betriebskommission TriffAltdorf den Mittagstreff ins Leben gerufen. Der Erfolg blieb nicht aus. Deshalb setzt sich die Betriebskommission zum Ziel, ca. alle zwei  Wochen einen Treff in verschiedenen Gaststätten anzubieten. Die aktuellen und neuen Daten sind unter dem folgenden Link einzusehen. Die Betreibsgruppe freut sich auf weiterhin reges Interesse.

 

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Einladung zum Sprachentreff

 

Nach den Ferien? Vor den Ferien? In angeregter Runde kann so oder so über Aktuelles, Erlebnisse, Erfahrungen und vieles mehr diskutiert werden. Alle Interessierten sind wieder herzlich zum nächsten Sprachentreff, einem Angebot von TriffAltdorf, eingeladen. Dieser Konversationstreff bietet in besonderer Weise Gelegenheit, sich in Englisch, Französisch oder Italienisch zu unterhalten. Wer also Zeit und Lust hat, in einer Fremdsprache zu parlieren, ist willkommen. Der Sprachentreff findetjeweils  am Mittwoch zwischen 9.30 bis 10.30 Uhr, im TriffAltdorf an der Dätwylerstrasse 15 in Altdorf statt. Die genauen Daten finden Sie unter dem nachfolgenden Link (rot). Der Besuch ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Geleitet wird der Sprachentreff von Nelly Sommerauer (Englisch), Michel Gogniat (Französisch) und Ruedi Planzer (Italienisch).

 
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Lesetreff im TriffAltdorf

 

Lesen ist keine einsame Sache. Leselust kommt auf. In ungezwungener Atmosphäre kann jeder/jede Teilnehmende über seine/ihre gelesenen Bücher reden. Erfahrungsaustausch und Ausschau auf weitere Lektüre im kleinen Kreis. Den Einstieg erleichtert Eliane Latzel mit Buchtipps. Ihre vielseitige Leseliste verspricht spannende Neuerscheinungen auf Papier, als e-Book oder als Hörbuch.

 

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