Geschichten aus dem Maderanertal

 

Erstaunliche Geschichten aus dem Maderanertal

  

«Düä bääbä», meinte jeweils Hans Z’graggen, wenn er auf der Bank vor dem Hotel Maderanertal eine Geschichte zu erzählen begann. Es gibt etliche Geschichten aus dem Maderanertal. Sepp Dittli aus Amsteg kennt sie – aus dem Valle de Maderan, vom Übergang über Fryänätal, Frentschenberg, Bristen, Etzlital, Krüzlipass, Disentis und Lukmanier Richtung Süden, vom Verdienst damals, vom Eisenbergbauwerk im Windgällengebiet. Mussolini, der spätere Duce, soll an der Bristenstrasse gearbeitet haben. Sepp Dittli weiss von Geschichten der Bergführer und ihrem Proviant, zum Beispiel: «8 Flaschen Wein Italiener, 1 Flasche Kirschwasser, Zucker, Schafbraten, Brot, Butter, Kaffeepulver, Pfeffer, Salz, Cigarren, anderthalb Dutzend Eier …» Eine besondere Bedeutung hatte das Hotel SAC auf Balmenegg im Maderanertal mit prominenten Gästen wie Johannes Brahms oder Friedrich Nietzsche.

 

Einladung von TriffAltdorf

 

Sepp Dittli, Jahrgang 1938, gelernter Kaufmann, arbeitete für die Steinbruchfirma Gasperini. Zusammen mit seiner Frau betrieb er von 1966 bis 1991 in Amsteg ein Lebensmittelgeschäft. Er war Sekretär der Bauleitung des Kraftwerks Amsteg, Gemeinderat von Silenen und während 20 Jahren Präsident der Wassergenossenschaft Amsteg. Sepp Dittli wird am Freitag, 30. September, 14.00 Uhr, im TriffAltdorf an der Dätwylerstrasse 15 in Altdorf einige Geschichten aus dem Maderanertal zum Besten geben, visualisiert mit Bildern. Zu dieser Veranstaltung von TriffAltdorf sind alle herzlich eingeladen. Der Besuch ist kostenlos. 

 

 

 

1864 wurde das Hotel auf der Balmenegg vom Amsteger Wirt und Regierungsrat Albin Indergand erbaut (oben)

 

 

 

 

Sepp Dittli aus Amsteg, Sammler und Erzähler.