Der schmale Grat zwischen Erfolg und Risiko

Spitzensport, aber wie und mit welcher Leidenschaft im wahrsten Sinne des Wortes? Spitzensportlerinnen und Spitzensportler bewegen sich im Grenzbereich menschlicher Leistungsfähigkeit. Sport macht Freude, stärkt die Gesundheit und sei eine Lebensschule, hören wir etwa. Höchstleistung verlangt jedoch Verzicht und steigert die Verletzungsgefahr. Erfolg schafft schliesslich Glücksgefühle, je nach Sportart auch ein finanzielles Auskommen.

 

Leonie Zopp und Walter Tresch

 

Wie denken Walter Tresch und Leonie Zopp darüber? Ski- und Spitzensport damals und heute? Risiko und Erfolg, Limit und Zirkus, Rampenlicht und Fanpost, Amateur und Profi, Kombinierer oder nicht, Egoismus und Freundschaft, damals Sepp Odermatt, heute Marco Odermatt. – Das Sonntagsgespräch von TriffAltdorf, das am 22. Januar geführt wird, ist dem Thema «Ski- und Spitzensport» gewidmet.

 

Leonie Zopp aus Andermatt, Jahrgang 2001, war U18-Schweizermeisterin in der Abfahrt sowie Gewinnerin der Bronzemedaille im Riesenslalom, Slalom und im Super-G. Nach einem Sturz 2018 beim einem FIS-Riesenslalom in Arosa und den gesundheitlichen Folgen trat sie 2020 im Alter von 19 Jahren vom Spitzensport zurück. Sie war Mitglied des C-Kaders von Swiss Ski.

 

Walter Tresch aus Bristen, Jahrgang 1948, war der Kombinierer, 1972 in Sapporo Vizeweltmeister hinter Gustavo Thöni. 1976 gewann er im Rahmen der World Series of Skiing den für den Nationencup zählenden Parallelslalom in St. Moritz vor Ingemar Stenmark. Zweimal konnte er an den Olympischen Spiele teilnehmen, 1972 in Sapporo und 1976 in Innsbruck. Walter Tresch errang im Weltcup insgesamt 14 Podestplätze, davon vier Siege, die Weltcup-Abfahrt 1971 in St. Moritz sowie 1976/77 die Kombination in Garmisch, Kitzbühel und Wengen. 1978 beendete er seine Weltcup-Karriere. Anschliessend wechselte er zu den Skiprofis nach Amerika, wo er 1979 Vizeweltmeister wurde hinter André Arnold. Er stand 20 Mal als Profi-Skirennfahrer auf dem Podest. André Arnold und Walter Tresch waren die Nachfolger von Jean-Claude Killy, Jean-Noel Augert oder Patrick Russel.

 

Das Sonntagsgespräch vom 22. Januar findet, wie gewohnt, in den Räumen an der Dätwylerstrasse 15 in Altdorf statt und ist öffentlich. Es beginnt um 17.00 Uhr. TriffAltdorf lädt alle Interessierten jeglichen Alters herzlich dazu ein.


Weitere Daten Voraussichtliche Themen
26. Februar 2023

Kehricht und Kehrichtentsorgung: früher und heute, usw.

26. März 2023

Wein und Weinkultur: Weinanbau in Uri, Änderungen im Weinkonsum, usw.

Information 

Änderungen vorbehalten

jeweils um 17.00 Uhr 

Keine Anmeldung erforderlich