Presse

Medienmitteilung der Urner Zeitung vom 29. November 2017


Medienmitteilung der Urner Zeitung vom 24. Oktober 2017



 

CD-Taufe im TriffAltdorf

 

 

 

Felix Gisler aus Altdorf hat uns am Samstag, 20. Mai 2017, «Plan B» ins Herz gesungen, seine zweite CD mit Fabeln, mit Geschichten aus dem Alltag, die uns stellvertretend eine menschliche Art und Weise erzählen. Begleitet wurde der Gitarrist, Sänger und Liedermacher von Martin Birnstiel mit dem Cello. Bei einigen Liedern sang Tamara Dübendorfer mit. Felix Gisler hatte TriffAltdorf für seine CD-Taufe gewählt, jenen Ort, wo er auch mit seinen offenen Liederabenden viele Menschen erfreut nach dem Motto: «Wo man singt, da lass dich ruhig nieder». Übrigens: Der nächste Liederabend findet am Donnerstag, 1. Juni, statt, um 19.30 Uhr in den Räumen von TriffAltdorf (Dätwylerstrasse 15). Zum Schluss folgt das Treffen am  See, ein Grillplausch mit Singen am Lagerfeuer, und zwar am Freitag, 9. Juni, von 18.00 Uhr an.

 

(bildtext)

 

Moment der CD-Taufe im TriffAltdorf, von links: Felix Gisler, Martin Birnstiel und Tamara Dübendorfer.

Foto: Erich Herger                                                                                                                                      

 


Medienmitteilung des Urner Wocheblatts vom 4. März 2017


Medienmitteilung der Urner Zeitung vom 26. Oktober 2016


Urner Zeitung: Ausgabe vom 4. Oktober 2016

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

«Chäs Arnold» gefällt ihm besser
Altdorf Max und David Arnold vom Zentrum-Markt berichteten im zweiten Sonntagsgespräch
von TriffAltdorf über das Geschäftsleben und über vergangene Zeiten – vor vollem Haus.

 

Remo Infanger
redaktion@urnerzeitung.ch

 


Am vergangenen Sonntagabend mussten zusätzliche Stühle her, als TriffAltdorf zum zweiten Sonntagsgespräch einlud. David
und Max Arnold, vierte und fünfte Generation vom Zentrum-Markt in Altdorf, erzählten vom Wandel des Lebensmittelhandels
und wie sich der im Volksmund bekannte «Chäs Arnold» trotz des «Lädelisterbens» im Markt behaupten kann.
Erich Herger, der den Anlass moderierte, wollte gleich am Anfang wissen, welche Namensbezeichnung den Ladenbesitzern
denn lieber sei. «Mir persönlich gefällt ‹Chäs Arnold› besser», meinte David Arnold, der das Lebensmittelgeschäft in der
Schmiedgasse heute führt. «Es gibt dem Ganzen einfach einen familiären Touch.»

 

Weder Obst und Gemüse noch Backwaren
Max Arnold, der Vater des heutigen Besitzers, der zusammen mit seiner Frau immer noch jeden Tag im Laden mithilft, erzählte
von vergangenen Zeiten. Er illustrierte auf spannende Weise, wie sich das Bild vom Altdorfer Zentrum in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat. «Es gab eine enorme Ladenvielfalt», sagte Max Arnold. Er erklärte, dass es alleine in der Schmiedgasse
zwei Metzgereien gab, aber auch ein Kaffeegeschäft, Stoffwarenhändler oder etwa das grösste Aussteuergeschäft im Kanton
Uri. Auf die Frage, ob sich das Angebot des Zentrum-Markts verändert habe, antwortete Max: «Als das Geschäft noch meinem
Grossvater gehörte, war das Käsesortiment sehr bescheiden. Nebst dem Halbfettkäse standen ein paar Alpkäsesorten zur Auswahl
», so Arnold senior. «Aber am meisten stellten wir Magerkäse her – der war am günstigsten.» Er meinte, dass man Gemüse,
Früchte oder Backwaren damals im Laden an der Schmiedgasse vergeblich gesucht habe. Heute sieht das im «Chäs Arnold
» anders aus. Über 7500 verschiedene Produkte stehen den Kunden zur Auswahl. Neben vielen Urner Spezialitäten finden
sich immer wieder neue Produkte aus anderen Regionen in den Regalen. «Wir versuchen, den Ansprüchen unserer Kunden gerecht
zu werden und lassen darum stets neue Produkte liefern», erklärte David Arnold. «Der Kunde soll eine breite Auswahlpalette
an verschiedenen Produkten haben», so Arnold, der auch oft auf Wünsche der Kunden zum Sortiment eingeht.

 

Rahmschlagen am Sonntag nach der Kirche
Erich Herger wollte von David wissen, wie viel er damals als Kind vom Geschäftsleben des Zentrum-Markts mitbekommen habe. Er erinnerte sich, dass am Küchentisch immer viel über das Geschäft diskutiert worden sei. «Unser Grossvater erzählte Geschichten
von anstrengenden Zeiten, von 16-Stunden-Tagen», erinnerte er sich. «Aber da habe natürlich trotzdem immer ein Jass und ein Stumpen dazwischen Platz gefunden.» Max Arnold erwähnte auch die damaligen Ladenöffnungszeiten, die sehr liberal waren. «Sonntags nach der Kirche kamen die Leute mit ihren Rahmschüsseln zu uns in den Laden und liessen sich die ‹Niddlä› vor Ort schlagen», hielt er zum Erstaunen der meisten Besucher fest.

 

Individueller Zugangzum Kunden
Trotz des Lädelisterbens kann sich der Zentrum-Markt gut behaupten. Da sich Discounter und Einkaufszentren immer mehr
verbreiten, geraten kleinere Geschäfte durch die Preispolitik unter Druck. Erich Herger wollte deshalb von David Arnold das Erfolgsrezept erfahren. «Unter anderem ist das sicher der individuelle Zugang zum Kunden», so der heutige Betreiber. «Wir suchen
stets den Kontakt und versuchen die Wünsche jedes einzelnen Kunden zu erfüllen», sagte David Arnold und fügte gleich eine lustige Anekdote an: Bei einer Salatsaucen-Degustation sei eine Frau in den Laden gekommen und habe erklärt, dass ihr Mann keinen Salat esse. Man habe ihr darauf eine Flasche «Brunos Best» geschenkt. Einige Tage später haben die Frau erneut das Geschäft betreten und dieselbe Sauce gekauft. David Arnold wollte deshalb wissen, ob ihr Mann nun Salat esse. Darauf die Frau: «Nein, Salat isst er immer noch keinen, aber er trinkt die Sauce.» Nach der einstündigen Veranstaltung offerierten die beiden
Arnold den Zuhörern Käseplatten und beantworteten weitere Fragen der Besucher.


Urner Zeitung; Ausgabe vom 6. September 2016

D Wält und Uri – Geschter und hit  -  Sonntag, 4. September 2016

 

 

 

Walter Gisler’s Episoden strapazierten Lachmuskeln

 

 

 

von Georg Epp

 

 

 

 „TriffAltdorf“ fördert das solidarische und gemeinschaftliche Zusammenleben der Generationen mit Schwerpunkt 50plus. Am vergangenen Sonntag startete die Veranstaltungsreihe „D Wält und Uri – Geschter und hit“ mit einem Gespräch zwischen dem 89-jährigen Grossvater Walter Gisler-Lauener und seinem 28-jährigen Enkel Dominic Gisler. Mit Moderator Erich Herger blickte man auf humoristische Art zurück, was sich in den letzten 60-70 Jahren verändert hat. Die Lachmuskeln der rund 60 Besucherinnen und Besucher wurden ziemlich strapaziert und es gab verschiedentlich spontanen Applaus zu den Ausführungen von Walter Gisler. Er erzählte nicht nur, was sich in dieser Zeit verändert hat, sondern spickte seine Lebensgeschichten mit Jugendstreichen, die er zusammen mit seinen vier Brüdern anstellte. Walter Gisler, der gelernte Bäcker-Konditor absolvierte später die Handelsschule mit Diplomabschluss und sitzt noch heute täglich am PC, um seine Verse, Gedichte, oder Schnitzelbänke zu schreiben. Speziell für den Anlass verfasste er ein Gedicht „Äs herbschtelet…“, das er selber vortrag. Während dem lustigen Gespräch erinnerte sich Walter Gisler zurück an die Zeit, als ein Brot, aber auch das billigste Packet Zigaretten noch je 35 Rappen kostete, als es noch Arbeitsverträge mit 12 – 14 Stunden Arbeitszeit pro Tag und ohne Ferien gab. Er kann sich auch bestens zurückerinnern, als es während der Kriegszeit Lebensmittelrationierungen und fleischlose Tage gab und mit den abgegebenen Marken aktiv gehandelt wurde. Die Anekdoten, Episoden und Lebensgeschichten begeisterten das interessierte Publikum, der Anlass war ein voller Erfolg. Das nächste Gespräch geht am Sonntag, 2. Oktober 2016 über die Bühne, Max Arnold und David Arnold vom Zentrummarkt Altdorf berichten über das „Einkaufsverhalten von damals und heute“.

 


Urner Wocheblatt; Ausgabe vom 15. Juni 2016

Neue Urner Zeitung; Ausgabe vom 14. Juni 2016




Neue Urnerzeitung; Ausgabe vom 15. März 2015

Urner Wochenblatt; Ausgabe vom 16. März 2016




Neue Urnerzeitung; Ausgabe vom 01.02.2016

Urner Wochenblatt; Ausgabe vom 27.01.2016